Freidenker Campus im Magazin Wirtschaft & Ethik

Die Lust an Bildung – gewollt erfolgreich

Was braucht unser Land, um als eines der führenden Länder, einer Nation von Dichtern und Denkern, aber auch der Technik und Automatisierung, nicht den Anschluss zu verlieren? Wie bereiten wir unsere Jugend darauf vor, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und mit Wissensdurst nach
Lösungen zu suchen? Diese und viele weitere Fragen haben wir uns immer wieder gestellt.

So nimmt ein Gedanke, der bereits im Sommer 2018 seine seinen Ursprung hatte, gerade weiter Gestalt an. Der Entwurf für die Projektskizze „Eine Region schaltet auf Zukunft – Vom Bildungssystem zur Wissenskompetenz-Kultur! Vision 2021 – Der Landkreis Miltenberg wird zur Wissenskompetenz-Region Nr. 1 in Bayern! “ gab den Anstoß dafür. Aufgrund der Corona-Situation lag vieles im Stillen und wurde nicht weiter vorangetrieben. Über Weihnachten und zwischen den Jahren nutzten wir die
etwas ruhigere Zeit, um Ideen weiter zu verfolgen und zu Papier zu bringen. Unsere Unternehmensphilosophie „CYR – Corporate Youth Responsibility“, die bei den unterschiedlichsten Projekten als Benchmark dient, spiegelt sich in auch in dieser Entscheidung wider.

Eine selbstbestimmte Zukunft, in der der Einzelne seine Berufung findet, die ihn erfüllt und nicht nur das Auskommen sichert, ein Traum?

Um unsere Gedanken konsequent in die Tat zu bringen wurde vor Kurzem in gemeinnütziger Rechtsform eine Bildungs- und Begegnungsstätte gegründet, den „FreiDenker Campus“. Nach unserer Ansicht sollte Bildung als Entdeckungsreise für einen selbstbestimmten Nachwuchs verstanden werden und so sollten wir diese kreieren und verstehen.

Vor dem Hintergrund der weiter voranschreitenden Digitalisierung und dem damit verbundenen sorgsamen und bewussten Umgang mit den Medien und Informationen liegt es auch in unseren Händen als Unternehmer, Werte zu vermitteln und diese vorzuleben. Unsere
Jugend braucht Vorbilder, an denen sie sich orientieren kann und Werte, die immer von Bestand sind und sein werden. Diese in Einklang zu bringen mit der digitalen Welt, sie anzuwenden und zu leben, ja, diese vorzuleben, das ist die Aufgabe von Unternehmenslenkern.

Gerade zum jetzigen Zeitpunkt wird uns vor Augen geführt, wie wichtig der Umgang damit u.a. im Bereich der Social Media ist. Hier mit Respekt und auf Augenhöhe zu kommunizieren, wo oftmals Bashing und herabsetzende Verbalattacken den Ton angeben, sollte bei Jugendlichen in den Köpfen verankert werden. Genauso die Fähigkeit zu erkennen, welche Informationen aus dem World Wide Web als qualitativ hochwertig und seriös eingestuft werden können. Die natürliche Neugier von Heranwachsenden gilt es zu nutzen und den Funken weiter anzufachen, damit aus Gutem noch Besseres entstehen kann. Wir möchten unseren Beitrag dazu leisten.

Ziel ist es, mit dem „FreiDenker Campus“ unsere Region am bayerischen Untermain zur Wissensregion zu machen, die Jugendlichen und jungen Familien klare und zukunftsweisende Perspektiven gibt.

Maßgeblich ist, dass Jugendliche der Region auf die Entwicklung, die die Digitalisierung in der Arbeitswelt mit sich bringt, vorbereitet werden müssen. Vieles im Bereich Schulwesen wird in der Politik anders gesehen und wahrgenommen als von den Unternehmern, die in ihrem täglichen Arbeitsumfeld und an den entscheidenden Schnittstellen operieren. Hier gilt es alte Strukturen des Föderalismus und die vorherrschende Bürokratie abzubauen, die als Bremsklötze fungieren und stattdessen die erforderlichen Maßnahmen voranzutreiben.

Wir wollen, dass der Nachwuchs mitgenommen wird und in seinen unterschiedlichen Nuancen wahrgenommen und entsprechend gefördert wird, so dass alle davon profitieren. Wir möchten Chancen aufzeigen, die von allen sozialen Schichten wahrgenommen werden können und die neben der jeweiligen Schulbildung Anwendung im privaten Bereich finden. Der Entdeckergeist, ein hoffnungsvoller Zukunftsblick und die natürliche Neugier sind die Triebfedern, die dieses Projekt anspricht und die die Weichen stellen, um Neues zu schaffen und neue Lösungen zu kreieren. Junge Menschen lernen dabei, eigenverantwortlich zu entscheiden und durch Versuche neue Wege zu erschließen. Fehler zu machen gehört dazu, hieraus lernt man. Dieses Wissen zu verknüpfen ist ein übergeordnetes Ziel.

Der Nutzen für die nachfolgende Generation ist die Lust an Kompetenzen Jugendliche erfahren auf spielerische Art, sich alle Eigenschaften und Kompetenzen anzueignen, die sie für eine selbstbestimmte Zukunft benötigen. Das inhaltliche Angebot ist so ausgerichtet, dass eine Vielfalt an Zukunftsfeldern gleichwertig angeboten wird. Nicht Fächer, sondern einsatzfähiges Wissen soll gelernt werden. Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit entsprechend ihrer Interessen und Fähigkeiten Wissen und Erfahrungen aufzubauen, die ihnen ermöglicht, ihren Platz und ihren Weg zu finden und zu gehen.

Damit diese, unsere nächste Generation die Zukunft selbstbestimmt und sich der Verantwortung bewusst, nachhaltig gestalten kann, werden hiermit die Weichen gestellt.
Was den FreiDenker Campus auszeichnet Eine entscheidende Rolle, die an dieser Stelle noch nicht erwähnt wurde, ist die der Wissens-Vermittler, die den FreiDenker Campus begleiten und die den Jugendlichen nicht nur Kompetenzen in den unterschiedlichen Bereichen vermitteln, sondern auch eine positive Einstellung dem Leben gegenüber. Diese Trainer oder Coachs werden sowohl nach ihrer fachlichen Expertise, aber auch oder vor allem nach ihrem persönlichen Behaviour ausgewählt. Ausschlaggebend sind nicht vordergründig die Erfahrungen auf dem jeweiligen Fachgebiet, sondern eine lebensbejahende Grundeinstellung und die Lust, Gutes weiterzugeben und mit jungen Menschen zu arbeiten. Hier lassen wir keine Kompromisse zu.

Die Kursformate und die Methoden der Wissensvermittlung sind offen. Sie basieren auf drei Säulen: der Coding School, die Medien- & Digitalkompetenzen vermittelt. Der Explorer School, die den Bereich MENT (das E für Economy wurde bewusst gewählt) abdeckt und die Art School, die Kreativ-Kompetenzen wie das Musisch / Gestalterische wie auch das Handwerk fördern. In Ergänzung dazu gibt es den Bereich der FreiDenker Campus Sonderprojekte, die sich durch Soft- und Mut-Skills, Hackathons und Workshops wie das unternehmerische SommerCamp auszeichnen. Eine Vielfalt an Möglichkeiten, die die Teilnehmer des „FreiDenker Campus“ erwarten. Hat ein Teilnehmer eine bestimmte Anzahl von Programminhalten durchlaufen, so erwartet ihn ein ganz besonderes Highlight: eine Einladung auf ThePioneer One, dem Redaktionsschiff von Gabor Steingart und seiner Crew, das täglich auf der Spree im Berliner Regierungsviertel unterwegs ist, um Live-Journalismus der besonderen Art zu liefern.

Diese großartige Chance, ganz nah an qualitativem Journalismus zu sein, Hauptstadtluft zu schnuppern und mal ganz andere Impulse zu bekommen, soll Leistung und Engagement des Einzelnen belohnen.

Die Jugendlichen sollen erkennen, dass sich persönlicher Einsatz auszahlt, dass Durchhaltevermögen, Eigenmotivation aber auch Teamgeist und Verantwortungsbewusstsein am Ende des Tages den eigenen Weg maßgeblich beeinflussen und die beruflichen Aussichten wesentlich mitentscheiden.

Wenn wir mit gutem Beispiel vorangehen und der Funke und die Lust, etwas zu schaffen überspringt und auf fruchtbaren Boden fällt, dann haben wir bereits viel erreicht. Im Sinne unserer Gesellschaft:

Handeln wir bewusst.